Frauenbeauftragte

Steinmetzarbeiten an Gebäude S1|15. Foto: Denis Schinko

Gleichstellungsbeauftragte

Die Gleichstellungsbeauftragten des Fachbereichs Humanwissenschaften unterstützen die zentrale Gleichstellungsbeauftragte der TU Darmstadt bei der Verwirklichung der verfassungsrechtlichen Garantie auf Gleichberechtigung aller Personen im Fachbereich und in den Instituten.

Name Tel. E-Mail
+49 6151 16-23973
+49 6151 16-23977
+49 6151 16-24083
+49 6151 16-24116

Einstimmige Wahl der neuen Mitglieder im Gleichstellungsteam des FB 3

Bei der heutigen Nachwahl wurden Angela Menig und Kathrin Schulz von den anwesenden Frauen* des Fachbereichs einstimmig in das Gleichstellungsteam gewählt. Wir freuen uns sehr über die Verstärkung im Team und auf die zukünftige Zusammenarbeit!

Einladung zur Nachwahl der Gleichstellungsbeauftragten des FB 3

Es gibt erneut personelle Veränderungen im Gleichstellungsteam unseres Fachbereichs: Zwar wurden erst letztes Jahr Tatjana Kasatschenko und Antje Biertümpel (wieder)gewählt (beide Fachgebiet Allgemeine Pädagogik). Allerdings scheidet Antje Biertümpel aus vertraglichen Gründen zum Ende des Wintersemester aus.

Erfreulicherweise haben die beiden Kolleginnen Angela Menig (Psychologie) und Kathrin Schulz (Sportwissenschaft) bereits Interesse an einer Mitarbeit im Gleichstellungsteam bekundet. Um ihre Tätigkeit als Gleichstellungsbeauftragte offiziell machen zu können, benötigt es eine Nachwahl, zu der wir alle Mitarbeiterinnen* herzlich einladen. Sie findet statt am

23. März 2017, 13 Uhr in Raum 6 des Pädagogik-Instituts (S1 13, Alexanderstr. 6).

In diesem Rahmen informieren wir auch gerne über unsere Tätigkeit und stehen für Nachfragen zur Verfügung.

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

Einladung zum Infotag am Donnerstag, 16. Februar 2017

Der diesjährige Infotag der Gleichstellungsbeauftragten des Fachbereichs beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Geschlecht und Beruf.
Ab 10 Uhr wird ein Workshop zu geschlechterbezogener Diskriminierung am Arbeitsplatz stattfinden (S1 15 / Raum 138).
Nachmittags gibt es die Möglichkeit, im Rahmen einer Stadtführung „berühmte Darmstädterinnen“ kennenzulernen (Treffpunkt 14:30h Marktplatz, am Brunnen).

Nähere Informationen finden Sie auf den Aushängen.

Mitarbeiter*innen sind in der Veranstaltungszeit von ihrer Arbeit freigestellt.
Die Veranstaltungen sind kostenfrei.
Um Anmeldung bis 14.02.2017 wird gebeten: via mail an gleichstellungsbeauftragte@humanw.tu-…

Wir laden alle Frauen* des Fachbereichs herzlich ein und freuen uns auf rege Teilnahme und Gespräche!

Aktuelles

4. Queere Woche im Wintersemester 2016/17

Vom 23. bis 27. Januar 2017 findet zum vierten Mal die Queere Woche statt. In Vorträgen, Workshops und auch für Besucher_innen geöffneten Seminarsitzungen wird es um kritische Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen Differenz(ierung)en und Differenzverhältnissen gehen.
Studierende und andere Interessierte sind herzlich zu den öffentlichen Veranstaltungen eingeladen!
Die Veranstaltungen sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht nötig.
Detaillierte Informationen zu den Veranstaltungen und Terminen finden sich im Flyer.

Vortrag zu sexualisierter Diskriminierung

Der Arbeitskreis Antisexismus der TU Darmstadt lädt alle Mitglieder der Universität für den 6. Dezember 2016 von 15h bis 16:30h zum Vortrag zum Thema sexualisierte Diskriminierung ein. Im Anschluss daran gibt es die Möglichkeit zum Austausch mit der Referentin. Die Veranstaltung findet auf dem Campus Lichtwiese, Gebäude L4 02 Raum 202 statt.

Weitere Informationen finden Sie hier auf der Webseite der zentralen Gleichstellungsbeauftragten.

Rechte Betroffener stärken – Diskriminierung abbauen. TU verabschiedet Richtlinie gegen sexualisierte Gewalt

In der zum 1. März 2016 in Kraft getretenen „Richtlinie gegen sexualisierte Diskriminierung und Übergriffe“ positioniert sich die TU Darmstadt für einen respektvollen und gleichberechtigten Umgang aller, die sich an der TU aufhalten.

Sexualisierte Diskriminierung und Übergriffe reichen von anzüglichen Witzen über übergriffige mails bis hin zu unerwünschten Berührungen und Vergewaltigung. Die Richtlinie informiert über verschiedene Ausprägungen sexualisierter und sexueller Gewalt und benennt mögliche Anlaufstellen für Betroffene und Ratsuchende an der TUD (z.B. Sozial- und Konfliktberatungsstelle, Beschwerdemanagement, AStA).

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Kampagne „achtung!“ sowie in den ausliegenden Flyern.

Als dezentrale Gleichstellungsbeauftragte sind wir neben anderen eine mögliche Anlaufstelle für den Fachbereich 3. Wie bei allen Anlaufstellen sind die Gespräche vertraulich! Kommen Sie bei Fragen gern auf uns zu.

Empfehlenswert sind zudem die Publikationen der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS):

Neues Gleichstellungsteam im Fachbereich Humanwissenschaften

Auf der Frauenvollversammlung des FB3 am 30. Juni 2016 fand die Wahl der Gleichstellungsbeauftragten statt.
Als Team stellten sich Tatjana Kasatschenko und Antje Biertümpel zur Wahl und wurden von den anwesenden Frauen einstimmig bestätigt. Florian C. Klenk wird weiterhin als beratendes Mitglied das Team bereichern.

Die anwesenden Frauen bedankten sich bei den bisherigen Gleichstellungsbeauftragten für ihre engagierte Arbeit und wünschten dem neuen Team viel Kraft und gutes Gelingen!

Frauen*vollversammlung des FB Humanwissenschaften

Im Sommer 2016 läuft die 2-jährige Amtszeit der derzeitigen Gleichstellungsbeauftragten im Fachbereich aus.
Um die Gleichstellung im Fachbereich weiter aktiv voran zu treiben und die Sichtbarkeit des Themas Gleichstellung zu erhöhen, werden für die kommende Amtszeit interessierte Kolleg*innen gesucht, die sich zur Wahl stellen. Interessent*innen können sich bei Fragen gerne im Vorfeld mit dem Gleichstellungsteam in Verbindung setzen.

Die Frauen*vollversammlung wird am Donnerstag, 30.06.2016

von 13:00 – 14:00 im Raum S1|13 6 stattfinden.

Fristverlängerung für Frauenfördermittel-Anträge!

Die Antragsfrist für Frauenfördermittel des Fachbereichs wurde verlängert bis einschließlich 15.06.2016.

Jetzt bewerben: Frauenfördermittel 2016

Anträge für die Frauenfördermittel des Fachbereichs können ab sofort gestellt werden. Antragsfrist ist der 31. März 2016. Nähere Informationen finden sie untenstehend unter „Frauenfördermittel und -preise des Fachbereichs“.

Den Fachbereichspreis für Abschlussarbeiten 2015 erhält Tatjana Kasatschenko!

Tatjana Kasatschenko M. A.
Tatjana Kasatschenko M. A.

[Laudatio von Dr. Olga Zitzelsberger, Erstgutachterin]

>> Sehr geehrte Absolventinnen und Absolventen, sehr geehrte Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich freue mich heute hier zu stehen und meiner ehemaligen Studentin zu ihrer sehr gelungenen Masterthesis zu gratulieren. Frau Tatjana Kasatschenko hat ihre Masterthesis zum Thema „Das Geschlecht (in) der Migration. ‚Er, Sie, Wir‘ und ‚die Anderen‘: Die soziale Konstruktion von Ethnie und Geschlecht als Macht- und Strukturkategorien“ geschrieben.

Der Titel klingt etwas sperrig und akademisch. Im Gegensatz hierzu beschäftigt sich die Arbeit mit sehr grundlegenden Fragen, die uns alle in der einen oder anderen Weise betreffen. Es geht ihr um die Herstellung und Bewertung von Unterscheidungen zwischen einem ‚Wir‘ und ‚den Anderen‘. Wie kommt es zu diesen Unterscheidungspraktiken und welche unterschiedlichen Konsequenzen bedeutet es für das ‚Wir‘ und ‚die Anderen‘? Zunächst wendet sich Frau Kasatschenko in ihrer Arbeit der Geschichte zu und fragt nach den Anfängen von Migration und den Möglichkeiten des Ankommens und Aufgenommen-Werdens in der neuen Gesellschaft. Parallel hierzu zeichnet sie die Geschichte der unterschiedlichen Positionierung von Frauen und Männern in der Gesellschaft nach. Woher kommen diese Unterscheidungen, welche Funktion erfüllen sie und, sehr wichtig, was bedeuten sie für die einzelnen Menschen, für ihre Möglichkeiten der Entfaltung und gesellschaftlichen Positionierung?

Frau Kasatschenko bedient sich des theoretischen Ansatzes der Intersektionalität. Dieser Theorieansatz denkt mehrere Unterscheidungen, z.B. Geschlecht, Herkunft, Religion usw. zusammen und fragt nach den wechselseitigen Verstärkungen, Relativierungen, nach dem Ineinanderverwobensein von Unterscheidungspraktiken. Öffentliche Darstellungen von Migrantinnen sind Anlass für Frau Kasatschenko zu analysieren, wie durch die tägliche Wiederholung von Zuschreibungen – islamisch, kopftuchtragend, den männlichen Familienmitgliedern untergeordnet – ein Bild entsteht, welches dazu beiträgt Migrantinnen Chancen zu verwehren, Bildung und qualifizierte Arbeitsstellen vorzuenthalten.

Und auf der anderen Seite profitieren, ganz nebenbei, Menschen ohne Migrationshintergrund, denn Migrantinnen erledigen beispielsweise in vielen privaten Haushalten – zum Teil mangels anderer Berufsmöglichkeiten – sowohl die Reinigung der Wohnung als auch die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen. Hierdurch werden hierarchische Verhältnisse in doppelter Hinsicht stabilisiert: zwischen Angehörigen der Mehrheit und Minderheit und zwischen den Geschlechtern, da auf eine Umverteilung von reproduktiven Arbeiten innerhalb beruflich erfolgreicher, zumeist heterosexueller Partner_innen verzichtet wird.

Sehr anschaulich, zum Teil unter die Haut gehend, analysiert Frau Kasatschenko gesellschaftliche Macht- und Strukturkategorien und plädiert am Ende ihrer Ausführungen dafür, Differenzen nicht zu leugnen, sondern die Funktionen der Herstellung genau dieser Differenzen in den Blick zu nehmen und pädagogisch zu bearbeiten. Es geht hierbei um eine Reflexion der eigenen Verstrickungen in rassistische Strukturen, die Reflexion von Normalitätsvorstellungen und das Erarbeiten einer Pädagogik in der Migrationsgesellschaft. In anderen Worten drückte dies vor mehr als 60 Jahren schon Theodor W. Adorno in seinem kleinen Band „Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben“ aus: „ohne Angst verschieden sein zu können“.<<

Infotag 2015 zu gendersensibler Sprache

Am 25. November 2015 veranstalteten die Gleichstellungsbeauftragten des FB 3 einen Infotag im Rahmen der „Queeren Woche“. Vor allem Studierende und Mitarbeiter*innen aus dem administrativ-technischen Bereich zeigten reges Interesse am Thema des Infotages und den mitgebrachten Materialien zu gendersensibler Sprache.

Thematisiert und diskutiert wurde die Bedeutung gendersensibler Sprache für den Studien- und Arbeitsalltag. Wie Sprache in diskriminierungskritischer Perspektive hin zu mehr „Gendergerechtigkeit“ verändert und weiterentwickelt werden kann und wird, war zum einen Thema des Workshops von Gloria Schmid. Dort wurden auch bereits existierende Anwendungsbeispiele erläutert. Zum anderen wird dieses Thema im von den Gleichstellungsbeauftragten des Fachbereichs 3 verfassten Leitfaden „Hinweise und Empfehlungen zu gendersensibler, diskriminierungskritischer Sprache“ aufgegriffen. Dieser wurde Anfang November 2015 auf der Webseite veröffentlicht und auf dem Infotag einem breiten Publikum vorgestellt.

Der Fachbereichspreis für Abschlussarbeiten 2014 geht an Lisa-Marie Langendorf!

Lisa-Marie Langendorf bei der Preis&#252;bergabe
Lisa-Marie Langendorf bei der Preisübergabe

Frau Langendorf betont in ihrer Magisterarbeit „Wi(e)der die Geschlechterordnung – Geschlecht zwischen Konstruktion, Rekonstruktion und Dekonstruktion" im Gegensatz zu vielen anderen Arbeiten, die von einer Natürlichkeit der Geschlechterunterschiede ausgehen, dass Geschlechtsunterschiede keineswegs auf Natürlichkeit beruhen, sondern vielmehr ein Produkt gesellschaftlicher Konstruktionsprozesse sind, welche letztlich die eigentlichen Funktions- und Wirkungsweisen dieser Wirklichkeit verschleierten und die ihr innewohnenden Diskriminierungs- und Wertungsstrukturen bezüglich der in dieser Wirklichkeit lebenden Individuen legitimierten, indem auf die Natürlichkeit verwiesen wird. Hierbei werden drei Effekte der Geschlechterordnung in den Mittelpunkt gerückt: (1) die Wirkung als Verteilungsprinzip von gesellschaftlichen Ressourcen und gesellschaftlicher Positionierung, (2) Heteronormativität und (3) die Diagnose von Normabweichungen (Transgender und Intersex) als pathologisch. In der Arbeit werden Möglichkeiten einer wirksamen Dekonstruktion dieser Geschlechterordnung ausgelotet, um einen Abbau von Diskriminierung voranzutreiben.

Frau Langendorf gelingt es mit ihrer Ausarbeitung komplexe theoretische Ansätze der Gender Studies innovativ aufzugreifen. Diese verbindet sie in einem überzeugenden Forschungsdesign, welches ihr ermöglicht eine schlüssige Dekonstruktion jeglicher „Natürlichkeit einer Geschlechterdifferenz“ zu entheben und Ansätze möglicher Auswege vorzustellen.

Mit dem Fachbereichspreis in Höhe von 500,- Euro für eine Abschlussarbeit soll eine Arbeit prämiert werden, die sich der Genderthematik widmet. Weitere Informationen dazu finden Sie auf dem Übersichtsflyer zu den Frauenfördermitteln.

Frauenfördermittel und -preise des Fachbereiches

Auf diesem Flyer Frauenfördermittel FB3 2017 finden Sie die Förderbedingungen für das Jahr 2017. Hier können Sie sich eine Vorlage zum Antrag als Word-Datei oder PDF-Datei herunterladen.

Die Richtlinien und Kriterien zur Vergabe von Frauenfördermitteln finden Sie auf der Webseite der zentralen Gleichstellungsbeauftragten der TUD.

Weiterführende Informationen