Jutta-Held-Preis für Rhea Dehn Tutosaus

Rhea Dehn Tutosaus erhält den Jutta-Held-Preis 2026

03.07.2026

Rhea Dehn Tutosaus aus dem Arbeitsbereich Mode und Ästhetik am Fachbereich Humanwissenschaften erhält den Jutta-Held-Preis 2026 für ihre Dissertation mit dem Titel „Grenzquerende Verbindungen: Ästhetiken der Körper, Bewegungen und Grenzerfahrungen in der zeitgenössischen Kunst“. Die Arbeit, die von Professorin Alexandra Karentzos betreut wurde, beschäftigt sich mit der Frage, wie die spanisch-marokkanische Grenze an der Meerenge von Gibraltar in Kunst und visueller Kultur dargestellt wird. Ausgangspunkt ist dabei die Prämisse, dass Grenzen als Räume innovativer künstlerischer Produktion dienen können, die Künstler:innen historisch wie gegenwärtig zu Themen ihrer Auseinandersetzung machen. Die Preisverleihung findet am 15.07.2026 am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München statt.

Der Jutta-Held-Preis ist ein internationaler Förderpreis des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München für herausragende kunsthistorische Forschungsarbeiten mit gesellschaftspolitischer Perspektive, gestiftet von der Stiftung Kritische Kunst- und Kulturwissenschaften. Der 2021 gestiftete Preis erinnert an die Kunsthistorikerin Professorin Dr. Jutta Held (1933-2007), eine der ersten Universitätsprofessorinnen ihres Faches, und würdigt ihr Engagement für eine sozial- und gendergeschichtlich orientierte Kunst- und Kulturwissenschaft. Ziel der Preisvergabe ist die Förderung kritischer Ansätze in der Kunstgeschichte im Sinne von Jutta Held.

Der Preis besteht aus einem dreimonatigen Forschungsstipendium am Zentralinstitut für Kunstgeschichte. Das Stipendium ist mit insgesamt 7.000 Euro dotiert. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Fachkommission. Zentralinstitut für Kunstgeschichte/mob